Bwabwata National Park

12/21/2018

Vom Ngepi Camp in den Bwabwata National Park

Nachdem wir Chris und Pascale verlassen hatten, folgten wir der B8 in Richtung Divundu und checkten im Ngepi Camp ein. Das Camp ist recht durchgeknallt und wir gönnten uns den Spass und stiegen hier für 2 Nächte ab. An beiden Tagen wollten wir den Bwabwata National Park besuchen. Die B8 führt einen mitten hindurch und der Park wird vom Kavango geteilt, sodass es zwei Bereiche gibt, die man unabhängig voneinander besuchen kann.

Am ersten Tag fuhren wir morgens in das Mahango Game Reserve und die Buffalo Core Area auf der anderen Flussseite hoben wir uns für den kommenden Tag auf. Der befahrbare Teil ist recht übersichtlich und es führt ein Weg parallel zum Flussufer entlang des Parks. In unregelmässigen Abständen kann man bis zum Fluss vordringen und kann das Geschehen in der Flussregion und den umgebenden Auen verfolgen.

Unsere Erlebnisse im Park

Landschaftlich ist der Park nett und man kann einen kurzweiligen Game-Drive unternehmen. Bei langsamer Fahrt und der Suche nach Tieren benötigt man für die Befahrung der freigegebenen Strecke etwa zwei Stunden. Fährt man den zusätzlichen Weg, der einen zu einem Wasserloch führt, kommen weitere 45 Minuten hinzu. Der Weg ist teilweise sehr tiefsandig und ohne 4×4 Fahrzeug nicht befahrbar. Aus unserer Sicht ist der Park, man sollte unbedingt beide Teile befahren, empfehlenswert. Er ist überschaubar aber hält deshalb nicht minder tolle Überraschungen parat. Die Landschaft ist zudem abwechslungsreich und dadurch wird einem nicht langweilig.

Über mangelnde Sichtungen können wir uns nicht beschweren. Wir hatten das unglaubliche Glück, einen Martial Eagle mit Beute beobachten zu dürfen. Dieser Adler wird etwa 90 cm gross und verfügt über eine Flügelspannweite von bis zu 2,4 m! Auf dem Foto, dass ihn zeigt, sieht man eine recht grosse Ente als Beute in seinen Klauen. Das Verhältnis spiegelt seine Grösse relativ gut wider – ein sehr majestätisches und beeindruckendes Tier.

Elefanten am Wasserloch

Durch unsere Fahrt zum Wasserloch hatten wir wieder Glück und durften erneut die grauen Riesen bewundern. Es sind unsere Tiere und wir haben sie tatsächlich bisher bei jeder Gelegenheit sehen können. Die Fahrt durch die Buffalo Core Area a m nächsten Tag war nicht minder spannend. Uns lief ein Löwenpaar direkt vors Auto. Zum Fotografieren gab es leider keine Gelegenheit, da sie direkt im Busch verschwanden. Zudem fuhren wir etwa 30 Minuten am Flussufer entlang und hatten das Glück grosse Büffelherden (bis zu etwa 200 Tieren) zu sehen und ihnen recht nahezukommen. Ein Fish Eagle und diverse Antilopen rundeten die Fahrt für uns ab. Der Eintritt in den Caprivi war aus unserer Sicht rundherum gelungen. So darf es gerne weitergehen.

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